Zusammenrechnung mehrerer Erwerbe
Erwerbe von derselben Person werden bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer innerhalb eines Zeitraums von 10 Jahren zusammengerechnet.
Erwirbt eine Person innerhalb eines Zeitraums von 10 Jahren mehrmals, werden diese Erwerbe zusammengerechnet. Trotz der Zusammenrechnung verlieren die jeweiligen Erwerbe nicht ihre Selbständigkeit. Es geht bei der Zusammenrechnung darum, die Steuer für den letzten Erwerb unter Berücksichtigung der vorangegangenen Erwerbe zu ermitteln.
Für den Gesamterwerb aus den letzten 10 Jahren wird die Erbschaft- und Schenkungsteuer nach der ab 1996 geltenden Steuerklasseneinteilung berechnet. Dabei sind auch die persönlichen Freibeträge und die neuen Steuertarife zu berücksichtigen. Von der so ermittelten Steuer ist dann die Schenkungsteuer abzuziehen, die auf die früheren Erwerbe entfallen würde (sogenannte "fiktive Abzugsteuer"). Wurde für die früheren Erwerbe bereits Schenkungsteuer gezahlt und ist diese höher als die fiktive Abzugsteuer, ist die tatsächlich gezahlte Steuer abzuziehen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationen-
- Höhere Hundesteuer für weitere Hunde rechtmäßig
- Bayern erinnert nicht mehr an Steuervorauszahlungen
- Vorausgefüllte Steuererklärung per App startet am 1. Juli
- Verfassungsbeschwerde zum Grundsteuer-Bundesmodell
- Keine Hinzurechnung von kompensierten Mieten und Pachten
- Umsatzsteuer auf unselbständige Nebenleistungen eines Hotels
- Erstattungszinsen für Gewerbesteuer sind steuerpflichtig
- Kapitalleistung aus der betrieblichen Altersversorgung
- Einräumung eines Altenteils im Zuge der Hofübergabe
- Fremdüblichkeit der Verzinsung einer Direktzusage