Werbungskosten nur bei beruflicher Veranlassung
Anschaffungskosten lassen sich nur dann als Werbungskosten absetzen, wenn konkret eine überwiegende berufliche Veranlassung nachgewiesen wird.
Benötigen Sie beruflich einen Sprachcomputer, können Sie die Kosten als Werbungskosten absetzen. Voraussetzung ist allerdings, dass Sie das tatsächliche berufliche Bedürfnis nachweisen können. Nach einem Urteil des Finanzgerichts Hamburg genügt die bloße Behauptung eines Bedürfnisses nicht. So sahen die Richter in der Anschaffung eines deutsch-englischen Sprachcomputers keine Werbungskosten, da der Arbeitnehmer ganz überwiegend nur im deutsch-französischen Bereich tätig ist. Lediglich eine Zusatzkarte mit französischen Vokabeln für das Gerät akzeptierten sie, nicht dagegen die Computeranschaffung selbst. Das Gericht wies auch den Einwand des Klägers zurück, die englische Sprache aufgrund ihrer Verbreitung ebenfalls handhaben zu müssen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationen-
- Höhere Hundesteuer für weitere Hunde rechtmäßig
- Bayern erinnert nicht mehr an Steuervorauszahlungen
- Vorausgefüllte Steuererklärung per App startet am 1. Juli
- Verfassungsbeschwerde zum Grundsteuer-Bundesmodell
- Keine Hinzurechnung von kompensierten Mieten und Pachten
- Umsatzsteuer auf unselbständige Nebenleistungen eines Hotels
- Erstattungszinsen für Gewerbesteuer sind steuerpflichtig
- Kapitalleistung aus der betrieblichen Altersversorgung
- Einräumung eines Altenteils im Zuge der Hofübergabe
- Fremdüblichkeit der Verzinsung einer Direktzusage