Betriebsgrundstück oder nicht?
Ein Grundstück zählt nur dann zum Betriebsvermögen, wenn es sich im alleinigen Eigentum des Betriebsinhabers befindet.
Für die Übertragung von Betriebsvermögen bestehen bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer besondere Vergünstigungen (Freibetrag, Bewertungsabschlag). Ein Grundstück kann für diese Zwecke dem Betriebsvermögen aber nur zugerechnet werden, wenn Sie als Betriebsinhaber Alleineigentümer des von Ihnen betrieblich genutzten Grundstücks sind. Dies ist dann nicht der Fall, wenn Ihr nicht unternehmerisch tätige Ehegatte Miteigentum daran hat. Dann haben Sie als Betriebsinhaber nämlich kein Alleineigentum, so dass das Grundstück nicht zum Betriebsvermögen gezählt werden kann, und die Vergünstigungen bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer nicht zur Anwendung kommen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationen-
- Höhere Hundesteuer für weitere Hunde rechtmäßig
- Bayern erinnert nicht mehr an Steuervorauszahlungen
- Vorausgefüllte Steuererklärung per App startet am 1. Juli
- Verfassungsbeschwerde zum Grundsteuer-Bundesmodell
- Keine Hinzurechnung von kompensierten Mieten und Pachten
- Umsatzsteuer auf unselbständige Nebenleistungen eines Hotels
- Erstattungszinsen für Gewerbesteuer sind steuerpflichtig
- Kapitalleistung aus der betrieblichen Altersversorgung
- Einräumung eines Altenteils im Zuge der Hofübergabe
- Fremdüblichkeit der Verzinsung einer Direktzusage