Mehrwertsteuerreform liegt vorerst auf Eis
Weil sich der Finanzminister von einer Reform mehr Ärger als Einnahmen erwartet, soll die geplante Mehrwertsteuerreform vorerst nicht weiter verfolgt werden.
Eines der erklärten Ziele der Bundesregierung war eine umfassende Reform der Umsatzsteuer. Das Gutachten, das das Bundesfinanzministerium dazu in Auftrag gegeben hatte, kommt zu dem Ergebnis, dass der ermäßigte Umsatzsteuersatz nur noch für Lebensmittel gelten soll. Doch fürs erste will der Finanzminister davon nicht viel wissen. Nach Angaben der Stuttgarter Zeitung hat er sich dafür ausgesprochen, das Projekt nicht weiterzuverfolgen. Der Grund ist recht einfach: Von einer Reform verspricht sich der Finanzminister kaum zusätzliche Einnahmen, aber bei den betroffenen Branchen würde viel Porzellan zerschlagen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationen-
- Frist für Anzeigepflicht bei Änderungen am Grundbesitz
- Vorübergehende Senkung der Energiesteuer
- Rückstellungsbildung für ein Vorruhestandsmodell
- Richtiger Umsatzsteuersatz ist manchmal ein Ratespiel
- Höhere Krankenversicherungsbeiträge für gesetzlich Versicherte
- Senkung der Luftverkehrsteuer ab Juli 2026
- Abgrenzung von Erhaltungsaufwendungen und Herstellungskosten
- Unzureichende Aktenvorlage durch das Finanzamt
- Zurückweisung von Einsprüchen zu Pensionsrückstellungen
- Erbschaftsteuer für nichteheliche Lebensgemeinschaften