Kontrollchip in der Ladenkasse
Massiven Proteste aus der Wirtschaft ist es zu verdanken, dass der Plan, einen Kontrollchip in jeder Ladenkasse vorzuschreiben, erst einmal verschoben wurde.
Wie das Handelsblatt berichtete, hatten Arbeitsminister Olaf Scholz und Finanzminister Peer Steinbrück die Absicht, für jede Ladenkasse einen Kontrollchip vorzuschreiben. Dieser Chip soll die Umsätze und die darauf entfallende Mehrwertsteuer dauerhaft speichern und von der Finanzverwaltung ausgelesen werden. Auch die Taxameter in sämtlichen Taxis wären von dieser Änderung betroffen, die im Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit versteckt war.
Über die Kosten für die Umrüstung schwanken die Schätzungen zwischen 50 und 1.000 Euro pro Kasse. Massiver Protest sämtlicher Wirtschaftsverbände hat dazu geführt, dass der Passus bei der Verabschiedung des Gesetzentwurfs durch das Kabinett erst einmal wieder verschwunden ist. Ein Sprecher des Finanzministeriums erklärt aber, dass dieses Vorhaben "weiter in der Pipeline" bleiben würde.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationen-
- Höhere Hundesteuer für weitere Hunde rechtmäßig
- Bayern erinnert nicht mehr an Steuervorauszahlungen
- Vorausgefüllte Steuererklärung per App startet am 1. Juli
- Verfassungsbeschwerde zum Grundsteuer-Bundesmodell
- Keine Hinzurechnung von kompensierten Mieten und Pachten
- Umsatzsteuer auf unselbständige Nebenleistungen eines Hotels
- Erstattungszinsen für Gewerbesteuer sind steuerpflichtig
- Kapitalleistung aus der betrieblichen Altersversorgung
- Einräumung eines Altenteils im Zuge der Hofübergabe
- Fremdüblichkeit der Verzinsung einer Direktzusage